Tegernseer Hütte / Roß- und Buchstein

Blick am Roß- und Buchstein
5 Std. 14 km 770 hm

Ein beliebtes Ziel im Alpenvorland sind Roß- und Buchstein mit der dazwischen liegenden Tegernseer Hütte. Mit Sicherheit ist nicht nur die spektakuläre Lage der Hütte ein „Wanderer-Magnet“, sondern auch die verschiedenen Wanderwege dort hin.

Wir waren bereits auf mehreren Wegen unterwegs. Ebenfalls gibt es verschiedene Berg-Überquerungen. Man kann z.B. von Kreuth (Tegernsee) los gehen und in Lenggries absteigen.

Start am Bayerwald Parkplatz

Wir haben unser Auto in Lenggries abgestellt und uns zum Bayerwald Parkplatz bringen lassen. Dort ist wohl der beliebteste Startpunkt. Wir folgen den Wald Treppen für circa 30 Minuten. Der Weg geht dann in verschiedene Steige über. Mal sehr steinig, mal  mehr Waldboden und Wurzeln. Auch die Steigungen variieren. Da es hier so gut wie keine anderen Abzweigungen gibt, kann man den Weg quasi nicht verfehlen. Nach circa 1,5 Stunden kommen wir auf den ersten Almwiesen heraus und kreuzen diese. Von hier aus hat man schon einen beeindruckenden Blick auf Roß- und Buchstein, sowie die Tegernseer Hütte. Nach weiteren 15 Minuten kann man sich dann entscheiden ob man den Klettersteig über den Roßstein Gipfel nimmt oder den Umweg um den Roßstein herum.

Vorbei an der Tegernseer Hütte

Wir nehmen immer den Umweg, da Tanja Höhenangst hat und wir kein Risiko eingehen wollen. Um dort hin zu kommen laufen wir circa 10 – 15 Minuten, zur nächsten Kreuzung Der Umweg um den „Felsen“ herum zur Tegernseer Hütte dauert circa 45 – 50 Minuten länger.

Da wir aber nicht zur Tegernseer Hütte wollen, nehmen wir die breite Forststraße gerade aus und folgen immer der Beschilderung „Lenggrieser Hütte über Maria Eck“. Man hat hier mehrmals die Möglichkeit nach Fleck abzusteigen oder zum Schönberg Kreuz zu wandern.

Übers Maria Eck zur Lenggrieser Hütte

Der Weg Richtung Lenggrieser Hütte führt ohne signifikante Steigungen auf schönen Trampelpfaden durch die Berge. Einzige Stelle an der etwas Mut gefordert ist, ist das Maria Eck. Hier steigt man über eine Eisenleiter auf einen großen Felsen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind hier erforderlich. Tanja ist mit dieser Stelle immer gut klar gekommen, da der Felsen sehr breit ist und die Leiter nur circa 7 Sprossen hat. Der Trampelpfad verläuft dann nochmals durch ein kleines Waldstück. Sobald wir dieses verlassen haben, erhält man schon einen Blick auf das Seekarkreuz. Wer noch Power hat, kann einen Abstecher am Seekarkreuz machen. Wir folgen der Beschilderung zur Lenggrieser Hütte. Nach circa 15-20 Minuten sind wir dort angekommen und belohnen uns mit einem Weißbier und Kaiserschmarrn. Hier gibt’s übrigens den besten Nussschnaps weit und breit 😉

Von der Lenggrieser Hütte führen verschiedene Wege nach Lenggries. Die Steige sind problemlos zu bewältigen. Wer es ruhiger möchte nimmt die Forststraße (Winterweg).

Infos für Familien: Nicht für Familien / Kinder geeignet
Infos für Wanderer mit Höhenangst: Wenn man den Weg hinten rum zur Tegernseer Hütte wählt, ist es nicht kritisch
Tourenkarte in 3D

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