Der Wank

Wank: Blick auf die Zugspitze
4 Std 10,2 km 1000 hm

Der Wank mit seinen umliegenden Gipfeln ist wohl eines der beliebtesten Wandergebiete in Garmisch-Partenkirchen. Wir wollten schon seit Jahren auf den Wank. Allerdings schien er uns immer als ein recht überlaufener Berg, der mit seinen großen Antennen auf den ersten Blick recht unattraktiv wirkt. Wir sollten jedoch eines besseren belehrt werden 😉

Der Aufstieg zum Wank

Da wir den Wank für eine „kurze“ Abendrunde gewählt haben, sind wir denselben Weg runter wie rauf. Es gibt aber sehr viele Rundwege. Wer mehr Zeit mitbringt sollte sich vorab einen schönen Rundweg heraus suchen. Zum Thema „kurze“ Abendrunde möchten wir vorne weg gern noch ein paar Worte sagen: Die Wege sind zwar technisch leicht machbar. Man läuft über kleine Wanderwege, kleinere Forststraßen und hat einige Treppen. Jedoch muss man schon eine gute Kondition mitbringen. Am Ende sind es knapp 1.000 Höhenmeter die man zurücklegt. Das darf man nicht unterschätzen.

Wir starteten unsere Tour am Wankweg (nicht an der Talstation Wankbahn), entlang des Faukenbachs in Richtung Tannenhütte. Der kleine Wanderweg schlängelt sich hier schon traumhaft schön durch die Natur. Auch hat man hier bereits viele Stufen. Nach knapp einer halben Stunde sind wir an der Tannenhütte angekommen. Für Familien mit Kindern ist das bis hier her auch sehr empfehlenswert. An der Tannenhütte ist ein großer Spielplatz. Man könnte hier über die Hacker Pschorr Brücke wieder herunter gehen.

Halbzeit: Wunderschöne Pausenmöglichkeit

Wir folgen dem Schild Richtung „Eckenhütte“ und „Mittelstation“. Zur Eckenhütte stoßen wir bereits nach kurzer Zeit. Diese liegt auf einer großen Almwiese. Viele Bänke laden zur Rast ein. Und der Ausblick auf das Zugspitzmassiv, Schachen und Reintal ist bereits hier atemberaubend. Im Sommer bestimmt auch ein schöner Ort zum Picknicken.

Der Schlussspurt

Wir laufen den Trampelpfad über die Wiese und folgen dem Weg Richtung Wank. Auch hier gibt es dann nach kurzer Zeit die Möglichkeit zur Mittelstation abzubiegen und wieder abzusteigen. Wir folgen jedoch dem Weg weiter Richtung Wank und kreuzen immer wieder den Mitterhüttengraben. Die Steigung ist recht konstant. Man läuft immer wieder über Baumwurzeln, Treppen und kleine Trampelpfade mit Aussicht. Gefühlt alle 50 m kommt eine Bank zum rasten. Für genug Pausen ist also gesorgt 😉 Nutzt die Bänke und genießt die Aussicht. Nach einer weiteren Stunde kommen wir an der Sonnenalm an. Von dort aus haben wir einen Panoramablick über die gesamten umliegenden Gipfel.

Laut Internet hat die Sonnenalm und das Wankhaus aktuell ein To-Go Geschäft. Da wir allerdings Montagabend unterwegs waren, hatten die Almen geschlossen.

Wir machten oben in der Abendsonne Rast, bevor wir uns während des Sonnenuntergangs nach unten wagten.

Eine sehr schöne, jedoch Kräfte zerrende Tour. Wir sind definitiv nicht das letzte Mal hier oben gewesen.

Infos für Familien: Auf Grund der Höhenmeter sehr anstrengend mit Kindern. Im Zweifel lieber die Bahn benutzen oder nur bis zur Eckenhütte 🙂
Infos für Wanderer mit Höhenangst: keine Einschränkungen
Tourenkarte in 3D

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